
Qi-Gong
Qi Gong ist, neben Akupunktur, Akupressur und Kräuterheilkunde, ein Teil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und setzt sich zusammen aus Bewegungs-, Konzentrations- und Meditationsübungen, welche teilweise schon über 1000 Jahre alt sind
ETYMOLOGIE
„Qi“ (ähnlich wie „tschi“ ausgesprochen, im Japanischen und Koreanischen „ki“) steht in der chinesischen Philosophie und Medizin sowohl für die bewegende als auch für die vitale Kraft des Körpers, aber auch der gesamten Welt. In der chinesischen Sprache hat es die Bedeutung von Atem, Energie und Fluidum. Der Begriff umfasst viele Ausprägungsformen und Wirkungsweisen.
„Gong“ als chinesischer Begriff bedeutet einerseits „Arbeit“, aber auch „Fähigkeit“ oder „Können“. Somit kann man Qigong als „stete Arbeit am Qi“ übersetzen, oder auch als „Fähigkeit, Können, mit Qi umzugehen, es zu nutzen“.Die Praxis des Qigong soll die Lebensenergie stärken, um zu einer gesunden körperlichen und geistigen Verfassung zu gelangen und somit das Leben zu verlängern.

Geschichte
Die nachvollziehbare historische Entwicklung des Qigong zeigt Veränderungen in Inhalten und Zielsetzungen. Die wichtigsten Einflüsse kamen dabei aus dem Daoismus, dem Buddhismus, den Kampfkünsten und der traditionellen chinesischen Medizin. Hierbei lassen sich keine strengen Trennlinien ziehen, die verschiedenen Strömungen flossen ineinander, verzweigten sich und wurden wieder miteinander verflochten.

Behandlungsmethode
In der stationären Behandlung von psychisch erkrankten Patienten finden Qigong-Übungen zunehmend Anwendung als nonverbales, begleitendes Therapieverfahren. Qigong verbesserte in einer randomisierten kontrollierten Studie die Lebensqualität von Frauen, die sich einer Strahlentherapie gegen Brustkrebs unterzogen. Qigong als zusätzliche Heimübung bei einem Lungenrehabilitationsprogramm: Die Analyse identifizierte Verbesserungstrends bei allen Teilnehmern in der Qigong-Gruppe, während in der Kontrollgruppe geringere Verbesserungen und Verschlechterungstrends festgestellt wurden.
Formen des QiGong
Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Richtungen des Qigong, darunter Praktiken aus der Richtung des Buddhismus und Praktiken aus der Richtung des Daoismus. Insgesamt wurden über eintausend verschiedene Richtungen beim Forschungsinstitut für Qigong in Peking angemeldet, von denen allerdings nur etwa einhundert anerkannt wurden.
Qigong wird erst dann zu Qigong, wenn sich wenigstens zwei von 7 Komponenten zu einer Einheit in der Übung verbinden: Entspannung – Ruhe – Natürlichkeit –Bewegung – Atmung – mentale Vorstellung – Ton.
Die unterschiedlichen Formen haben unterschiedliche Merkmale: Im Daoismus wird Waidan, das äußere Elixier, zu den Bewegungsübungen und Kampfkünsten gerechnet. Dazu gehört auch Taijiquan.
Neidan, das innere Elixier, bezeichnet Atemübungen und innere (meditative und konzentrative) Qigong-Übungen. Innerhalb des Neidan gibt es noch Unterscheidungen zwischen Übungen mit Bewegung oder in bestimmten Körperhaltungen, Übungen des Nährens des ‚Qi‘, Qigong-Massage, medizinischem Qigong und Heilmethoden mit Qi.
Lohan, diese Qi Gong Form ist nach den Lohan benannt. Diese Menschen wurden vor 1000 Jahren in China wegen ihrer besonderen Fähigkeiten verehrt. Jeder Lohan hat eine ganz spezielle Haltung, in dieser wurde er auch abgebildet. Diese Haltungen sind die Basis für die Formen des Lohan Qi Gong.
Andere meditative Methoden werden auch als spirituelle Erleuchtungsübungen verstanden.
Qigong wird erst dann zu Qigong, wenn sich wenigstens zwei von 7 Komponenten zu einer Einheit in der Übung verbinden: Entspannung – Ruhe – Natürlichkeit –Bewegung – Atmung – mentale Vorstellung – Ton.
Die unterschiedlichen Formen haben unterschiedliche Merkmale: Im Daoismus wird Waidan, das äußere Elixier, zu den Bewegungsübungen und Kampfkünsten gerechnet. Dazu gehört auch Taijiquan.
Neidan, das innere Elixier, bezeichnet Atemübungen und innere (meditative und konzentrative) Qigong-Übungen. Innerhalb des Neidan gibt es noch Unterscheidungen zwischen Übungen mit Bewegung oder in bestimmten Körperhaltungen, Übungen des Nährens des ‚Qi‘, Qigong-Massage, medizinischem Qigong und Heilmethoden mit Qi.
Lohan, diese Qi Gong Form ist nach den Lohan benannt. Diese Menschen wurden vor 1000 Jahren in China wegen ihrer besonderen Fähigkeiten verehrt. Jeder Lohan hat eine ganz spezielle Haltung, in dieser wurde er auch abgebildet. Diese Haltungen sind die Basis für die Formen des Lohan Qi Gong.
Andere meditative Methoden werden auch als spirituelle Erleuchtungsübungen verstanden.
